das jugendsoziale Netzwerk in Mittel- und Osteuropa

Aufbau und Methodik

Unsere Projektwochen vor Ort sind im Einzelnen sehr unterschiedlich ausgestaltet. Dabei verbinden sie aber vor allem drei Aspekte, die unsere Jugendarbeit insgesamt auch als „Grundpfeiler“ charakterisieren:

  • Themenschwerpunkte: inhaltliche Arbeit zur Leitfrage

  • Begegnungen vor Ort: Kontakt & Austausch mit Betroffenen

  • Reflexion & Spiritualität: geistige & geistliche Rückbindung

„sports4peace“-Würfel
Ein gemeinsamer Tagesein- und ausstieg bildet darüber hinaus den roten Pfaden durch die Tage. Dabei kommt der bereits vielfältig erprobte „sports4peace“-Würfel zum Einsatz, der den Jugendlichen jeweils ein Tagesmotto mit auf den Weg gibt.

Die Themenschwerpunkte

Der Tag hat verschiedene Einheiten, in denen sich die Jugendlichen mit einer ausgewählten sozialen oder ökologischen Herausforderung ihres Landes auseinandersetzen. Sie schildern zu Anfang zunächst die Lage in ihrem persönlichen Umfeld. Im Anschluss wird mit verschiedenen Methoden die Thematik lösungsorientiert vertieft. Dabei wird vor allem die aktive Partizipation der Jugendlichen gefördert. Beispielsweise werden sie durch erlebnispädagogische Übungen für die Situation der Betroffenen sensibilisiert. So wird ein Bezug zur eigenen Lebeswirklichkeit geschaffen. Im Jahr 2013 standen als Schwerpunkte jeweils die „Vernachlässigung von Kindern“ (Riga), die „Stärkung des Sozialen Bewusstseins“ (Spišská Kapitula/Kysak) und die „Armut in meiner Stadt“ (Timișoara) im Mittelpunkt der inhaltlichen Betrachtungen. 2014 folgten Projektwochen zu den inhaltlichen Schwerpunkten „Förderung des Sozialen Engagments“ (Szeged) und „der Auseinandersetzung mit den Süchten unserer Zeit“ (Poznan). Im Frühjahr 2015 fanden Projektwochen zu den Themen „Jugendarbeitslosigkeit in Kroatien“ (Varazdin), „Armut, Diskriminierung und der Umgang mit Minderheiten“ (Szeged), „Erweiterung des Bewusstsein für Menschen am Rande der Gesellschaft“ (Ruzomberok) sowie „Arbeitsmigration und die Folgen für die daheimgebliebenen Kinder“ (Opole) statt.

Begegnungen vor Ort

Statt einer reinen Wissensvermittlung steht dabei immer der gemeinsame Austausch und das Er-leben im Zentrum der Tage. Es gilt also nicht nur über, sondern auch mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Die Schülerinnen und Schüler bekommen damit einen existentiellen Zugang zum Thema. In der Begegnung mit den Kindern, Alten, Kranken, Ausgestoßenen und Benachteiligten werden sie auch in ihrer eigenen Person und ihrem Lebensstil angefragt und bekommen zugleich eine neue Perspektive auf den Nächsten. Der direkte Kontakt kann bei den Jugendlichen Ängste und Vorurteile abbauen. In der mit den Betroffenen gemeinsam verbrachten Zeit merken sie zudem, wie einfach sie Freude und Zuneigung schenken können – vor allem aber empfangen. Eine Erfahrung, die viele der Jugendlichen sehr bewegt.

Reflexion und Spiritualität

Um den Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, die vielfältigen Eindrücke des Tages zu reflektieren und für sich fruchtbar zu machen, spielen der tägliche Impuls zu Beginn und dessen abendliche Auswertung eine tragende Rolle. Zwei Mitglieder der „Familie der Hoffnung“ der Fazenda da Esperança präsentieren neben bewegenden Lebenszeugnissen dazu jeden Morgen in einer kleinen Andacht ein, in Anlehung an den „sports4peace“-Würfel, griffiges Motto, welches die Schülerinnen und Schüler den Tag über begleiten soll. Mit Worten wie „Take care of“ und deren Fundierung in der Heiligen Schrift bekommen sie so ein Instrument an die Hand, welches ihr Bewusstsein mit Blick auf eine gelebte Gottes- und Nächstenliebe schärft und einen pragmatischen Zugang zum Glauben in Gemeinschaft ermöglicht. Dieser kommt auch im gemeinsamen Gebet zum Ausdruck.

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Veranstaltungen

  1. Nationales Jugentreffen in Rumänien

    28. August - 31. August
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    8. September - 10. September
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