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Author Archives: Jakob Ohm

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Monatsmotto Oktober

„Celebrate – Freu dich über den Erfolg des Anderen wie über deinen eigenen!“

Bibelvers: Ps 122,1
“Ich freute mich als man mir sagte: zum Haus des Herrn wollen wir ziehen!”

Impuls:
Wenn wir uns gemeinsam auf den Weg machen, können wir viel erreichen! Das ist eine Erfahrung, die Du vielleicht auch schon machen konntest. Das gilt besonders dann, wenn wir uns gegenseitig helfen, die Freude unter uns zu verbreiten.

In der Bibel haben die Menschen die Erfahrung gemacht, dass auch Gott immer dabei ist, wenn wir uns gemeinsam auf den Weg machen, „zum Haus des Herrn ziehen“ wie sie sagten. Das ist ein echter Grund zur Freude. Sagen wir uns doch im neuen Monat immer wieder gegenseitig wie schön es ist, gemeinsam etwas zu bewegen – unter uns und für die Armen in unserer Nähe. Und auch Gott wird dabei sein!

Jakob Ohm

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Monatsmotto September

„Take care of – behandle alle mit Respekt, jeder ist wichtig!“

Bibelstelle: Mt 25,40

„Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Impuls

„Take care!“ – das ist in der englischen Sprache eine beliebte Abschiedsformel: „Pass auf dich auf!“ oder „Mach’s gut!“. Eigentlich ein schöner Wunsch, wenn mir jemand sagt, es möge mir gut ergehen.

Unser Motto geht aber noch darüber hinaus: behandle alle mit Respekt – jeder ist wichtig! Konkret: „Dieser Mensch braucht meine Hilfe oder ein gutes Wort von mir.“ Nutzen wir die vielen Gelegenheiten, uns für andere, besonders für die  (vermeintlich) Geringen einzusetzen. Dann könnten wir überrascht feststellen, dass wir dabei auch Gott näher kommen.

Jakob Ohm

 

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Monatsmotto August 2017

„Hang in – gib nicht auf, auch wenn schwierig wird!“

Bibelstelle: Ps 80,8

„Gott, richte uns wieder auf!“

Impuls:

Manchmal hat man das Gefühl: alles wird zu viel, die anderen gehen mir eh nur auf die Nerven, und am liebsten würden wir einfach alles hinschmeißen und uns in uns selbst verkriechen. Manchmal muss man sich vielleicht auch zurückziehen, um zu sich selbst zu finden und sich neu auszurichten. Doch dann ist es wichtig, sich wieder zu öffnen, auf andere zuzugehen, sich den Herausforderungen zu stellen. Aber das ist oft gar nicht so leicht.

Da bräuchte es jemanden, der einem Mut macht, der einem die Hand reicht. Da genügt vielleicht schon der einfache Gebetsruf aus den Psalmen: „Gott, richte uns wieder auf!“ Gott wartet darauf, dass wir ihn bitten. Er wird uns helfen, nicht aufzugeben, auch wenn es schwierig wird. Und er gibt uns den Mut und die Kraft, auch anderen beizustehen, wenn sie in Not sind. Zusammen werden wir alle Hindernisse überwinden.

Peter Klasvogt

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Monatsmotto Juni 2017

„Do your best – sei mit vollem Einsatz und Freude bei der Sache!“

Bibelstelle: Apg 20,35

„In allem habe ich euch gezeigt, dass man sich der Schwachen annehmen soll, in Erinnerung an die Worte Jesu des Herrn, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen.”

Impuls:

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit: man soll sich bemühen, das Beste aus den eigenen Möglichkeiten zu machen. Aber hier geht es darum, auszuprobieren, was alles an Gutem in uns steckt.

Die Bibel kann uns in diesem Monat einen „Kompass“ geben, wie wir ganz konkret etwas Gutes, unser „Bestes“, tun können: Die Schwachen in unserer Nähe in den Blick nehmen und anfangen ihnen etwas von unserer Zeit zu schenken. Dass das wirklich Freude machen kann, hast du mit Sicherheit auch schon erfahren. Diese Freude steckt an! Und ich bin sicher, wenn andere das sehen, wirst Du nicht lange allein bleiben!

Jakob Ohm

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Monatsmotto Mai 2017

„Make a difference – Große Ziele können wir nur gemeinsam erreichen!“

Bibelstelle: Joh 13,35

„Daran werden sie erkennen, dass ihr meine Jünger seid: Dass ihr einander liebt!“

Wer hat nicht große Ziele für sein Leben? Hohe Ideale, für die es sich zu kämpfen lohnt! Aber wie oft erfahren wir auch, dass alle Mühe umsonst ist, dass unser Einsatz nicht be-wirkt. „Einsam bist du klein“, so singen die Jugendlichen manchmal bei uns. Und das stimmt: Wenn ich allein etwas erreichen will, muss ich mich ziemlich anstrengen, und oft sind meine Kräfte zu klein. Aber die gute Nachricht ist: wir müssen ja gar nicht als Einzel-kämpfer für unsere eigenen Anliegen kämpfen. Suchen wir uns doch einfach Verbündete, die unsere Ideale teilen: für eine bessere Welt, für eine gerechte Gesellschaft, für mehr Respekt, Verständnis, Toleranz. Und am besten fangen wir genau damit auch untereinan-der an. Daran sollen die anderen – in der Schule, in der Nachbarschaft, bei der Arbeit – erkennen, was uns auszeichnet: dass wir in Freundschaft – oder wie Jesus sagt: in der ge-genseitigen Liebe – miteinander verbunden sind.
Das Lied, das die Jugendlichen bei uns singen, geht übrigens noch weiter: „Einsam bist du klein, aber gemeinsam werden wir Anwalt des Lebendigen (Gottes) sein.“ Ich bin fest überzeugt: Wenn wir so miteinander verbunden sind, dann werden das auch andere mer-ken und sich uns anschließen. Gott wird das gefallen. Probiert es doch mal aus!
Peter Klasvogt

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Monatsmotto April 2017

„Celebrate – Freu dich über den Erfolg des Anderen wie über deinen eigenen!“

Bibelstelle: 2 Kor 1,24

„Wir sind nicht Herren über euren Glauben sondern Diener eurer Freude!“


„Sei ein Engel!“ – Kennst Du dieses Spiel? Vielleicht habt ihr es während eurer Projektwoche gespielt. Es geht darum, dass jeder fünf Murmeln bekommt und sie anschließend mit einem guten Wunsch an andere verteilen kann. Besonders schön dabei: Jede Murmel kann mehrmals weiterverschenkt werden. Der „Sieger“ ist am Ende also nicht derjenige, der die meisten Murmeln gesammelt hat sondern der, der die meisten guten Wünsche und Komplimente „verschenkt“ hat.

Dieses Spiel zeigt etwas, was absolut wichtig ist, wenn wir zusammen etwas bewegen wollen: Ich muss etwas von mir einbringen und den anderen „schenken“. Und vor allem: Ich muss die Stärken meiner Mitstreiter würdigen und das Gute in ihnen fördern, „Diener der Freude sein“ wie Paulus es sagt.

Vor allem jetzt, wenn wir uns auf Ostern vorbereiten, können wir das nochmal viel bewusster tun. Lasst uns die Gelegenheiten nutzen, die Freude untereinander zu stärken. Dann wächst nicht nur die Beziehung unter uns – dann hat auch Gott seine Hände im Spiel!

Jakob Ohm

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Monatsmotto März 2017

„Take care of – Behandle alle mit Respekt, jeder ist wichtig!“

Bibelstelle: Jes 43,1

Gott sagt: „Ich habe Dich bei deinem Namen gerufen, Du bist mein!“


Hast Du auch Freunde bei Facebook? Bei mir sind es locker mehr als hundert. Aber manchmal frage ich mich: wie gut kenne ich eigentlich alle, die mit mir befreundet sein wollen? Es ist super, wenn man so viele Freunde hat.  Das fordert mich aber auch heraus, möglichst gute Selfies zu posten und „Likes“ zu sammeln. Außerdem vergesse ich nie wieder einen Geburtstag, schließlich werde ich automatisch daran erinnert. Bei so vielen Leuten kann man aber auch schnell mal den Überblick verlieren: Wer ist mir eigentlich wirklich wichtig? Wem vertraue ich die Dinge an, die ich unter keinem #hashtag posten kann und die auf kein Profil passen?

Nehmen wir uns für den neuen Monat doch einmal vor, die Menschen herauszufinden, denen ich wirklich alles sagen kann und die mir trotzdem ihr „Like“ geben. Einer, auf den das auf jeden Fall hundertprozentig zutrifft, ist Gott. Er kennt meinen Namen, er weiß, wie es mir geht und was mich beschäftigt. Ihm kann ich auch alles sagen. Und vor allem: Sein „Daumen“ ist immer hoch: Er steht zu mir. Und garantiert auch zu Dir!

Jakob Ohm

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Monatsmotto Februar 2017

„Hang in – gib nicht auf, auch wenn es schwierig wird!“

Bibelstelle: 1 Könige 19,7

„Iss, sonst ist der Weg zu weit für dich!“


Einfach mal gar nichts tun! – Zwischen Schule, Freunde treffen, Fußball und vielleicht sogar noch einem Nebenjob ist das manchmal eine echte Wohltat. Dann kann man Kraft tanken und wieder weitermachen. Aber kennt ihr auch das Gefühl, wenn sich diese „Power“ einfach nicht mehr einstellen will? Dann kann aus dem kurzen „mal gar nichts machen“ schnell ein „den Kopf hängen lassen“ werden. In der Bibel können wir die Geschichte eines Propheten lesen, der einfach keine Lust mehr aufs Weitermachen hat. In diesem Moment wird ihm von Gott ein Engel geschickt, der ihm etwas zu Essen und zu Trinken gibt und ihm sagt: Gott will, dass du deinen Weg schaffst und nicht vorher aufgibst. Vielleicht können wir in diesem Monat mal die Augen und Ohren offen halten nach Leuten, denen wir etwas geben können, damit sie ihren Weg besser schaffen. Wenn es auch nicht gleich etwas zu essen ist, dann aber vielleicht ein gutes Wort. Denn dieser Engel können wir alle sein.

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Monatsmotto Dezember 2016

„Do your best! – Sei mit vollem Einsatz und Freude bei der Sache!“

Bibelstelle: Mt 6,21

„Wo Dein Schatz ist, da ist auch Dein Herz“


„Du musst wissen, was du willst!“ – „Sei zielstrebig!“– „Mach‘ dir Pläne für dein Leben!“ Solche oder ähnliche Sätze, die aus Ratgebern oder von Karrierecoaches stammen könnten, hat jeder von uns bestimmt schon häufiger gehört. Damit unser Leben gelingt und erfolgreich ist müssen wir konkrete Ziele haben und diese konsequent verfolgen. So weit, so gut. Jedoch fehlt bei diesen Empfehlungen etwas Wesentliches. Unser Bibelwort für diesen Monat gibt uns einen Hinweis darauf: Es stammt aus dem „Buch der Sprichwörter“, einer Sammlung von Lebensweisheiten aus dem Alten Testament. Diese Schrift will den Menschen Orientierung und Richtung für den Lebensalltag bieten. Wie damals besitzt unser Bibelwort auch heute noch Gültigkeit: Es erinnert daran, wie wichtig es ist, bei den eigenen Plänen und Lebensentscheidungen den Rat von Mitmenschen einzuholen. Das klingt erstmal selbstverständlich, macht aber den Unterschied aus: Denn wir wissen wie schwierig es sein kann, jemanden um Rat zu frage – vielleicht weil wir fürchten, dass uns der Ratschlag verunsichern könnte. Die Weisheit aus dem „Buch der Sprichwörter“ besitzt aber auch noch eine tiefere, geistliche Dimension: Viele von uns haben bestimmt schon die Erfahrung gemacht, dass wir durch andere Menschen ganz neue, überraschende Einsichten erhalten haben – so als ob es einen tieferen Sinn gehabt hätte, dass sie gerade in diesem Moment für uns da waren. Diese Begegnungen können uns auch die Nähe Gottes spüren lassen: Gott spricht nicht nur im Gebet zu uns, sondern er stellt uns auch Menschen zur Seite. Vertrauen wir diesen Menschen und vertrauen wir auf Gott, der uns als Ratgeber auf dem Lebensweg begleiten will!