das jugendsoziale Netzwerk in Mittel- und Osteuropa

Author Archives: Jakob Ohm

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Monatsmotto Juni 2017

„Do your best – sei mit vollem Einsatz und Freude bei der Sache!“

Bibelstelle: Apg 20,35

„In allem habe ich euch gezeigt, dass man sich der Schwachen annehmen soll, in Erinnerung an die Worte Jesu des Herrn, der selbst gesagt hat: Geben ist seliger als nehmen.”

Impuls:

Eigentlich ist es eine Selbstverständlichkeit: man soll sich bemühen, das Beste aus den eigenen Möglichkeiten zu machen. Aber hier geht es darum, auszuprobieren, was alles an Gutem in uns steckt.

Die Bibel kann uns in diesem Monat einen „Kompass“ geben, wie wir ganz konkret etwas Gutes, unser „Bestes“, tun können: Die Schwachen in unserer Nähe in den Blick nehmen und anfangen ihnen etwas von unserer Zeit zu schenken. Dass das wirklich Freude machen kann, hast du mit Sicherheit auch schon erfahren. Diese Freude steckt an! Und ich bin sicher, wenn andere das sehen, wirst Du nicht lange allein bleiben!

Jakob Ohm

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Monatsmotto Mai 2017

„Make a difference – Große Ziele können wir nur gemeinsam erreichen!“

Bibelstelle: Joh 13,35

„Daran werden sie erkennen, dass ihr meine Jünger seid: Dass ihr einander liebt!“

Wer hat nicht große Ziele für sein Leben? Hohe Ideale, für die es sich zu kämpfen lohnt! Aber wie oft erfahren wir auch, dass alle Mühe umsonst ist, dass unser Einsatz nicht be-wirkt. „Einsam bist du klein“, so singen die Jugendlichen manchmal bei uns. Und das stimmt: Wenn ich allein etwas erreichen will, muss ich mich ziemlich anstrengen, und oft sind meine Kräfte zu klein. Aber die gute Nachricht ist: wir müssen ja gar nicht als Einzel-kämpfer für unsere eigenen Anliegen kämpfen. Suchen wir uns doch einfach Verbündete, die unsere Ideale teilen: für eine bessere Welt, für eine gerechte Gesellschaft, für mehr Respekt, Verständnis, Toleranz. Und am besten fangen wir genau damit auch untereinan-der an. Daran sollen die anderen – in der Schule, in der Nachbarschaft, bei der Arbeit – erkennen, was uns auszeichnet: dass wir in Freundschaft – oder wie Jesus sagt: in der ge-genseitigen Liebe – miteinander verbunden sind.
Das Lied, das die Jugendlichen bei uns singen, geht übrigens noch weiter: „Einsam bist du klein, aber gemeinsam werden wir Anwalt des Lebendigen (Gottes) sein.“ Ich bin fest überzeugt: Wenn wir so miteinander verbunden sind, dann werden das auch andere mer-ken und sich uns anschließen. Gott wird das gefallen. Probiert es doch mal aus!
Peter Klasvogt

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Monatsmotto April 2017

„Celebrate – Freu dich über den Erfolg des Anderen wie über deinen eigenen!“

Bibelstelle: 2 Kor 1,24

„Wir sind nicht Herren über euren Glauben sondern Diener eurer Freude!“


„Sei ein Engel!“ – Kennst Du dieses Spiel? Vielleicht habt ihr es während eurer Projektwoche gespielt. Es geht darum, dass jeder fünf Murmeln bekommt und sie anschließend mit einem guten Wunsch an andere verteilen kann. Besonders schön dabei: Jede Murmel kann mehrmals weiterverschenkt werden. Der „Sieger“ ist am Ende also nicht derjenige, der die meisten Murmeln gesammelt hat sondern der, der die meisten guten Wünsche und Komplimente „verschenkt“ hat.

Dieses Spiel zeigt etwas, was absolut wichtig ist, wenn wir zusammen etwas bewegen wollen: Ich muss etwas von mir einbringen und den anderen „schenken“. Und vor allem: Ich muss die Stärken meiner Mitstreiter würdigen und das Gute in ihnen fördern, „Diener der Freude sein“ wie Paulus es sagt.

Vor allem jetzt, wenn wir uns auf Ostern vorbereiten, können wir das nochmal viel bewusster tun. Lasst uns die Gelegenheiten nutzen, die Freude untereinander zu stärken. Dann wächst nicht nur die Beziehung unter uns – dann hat auch Gott seine Hände im Spiel!

Jakob Ohm

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Monatsmotto März 2017

„Take care of – Behandle alle mit Respekt, jeder ist wichtig!“

Bibelstelle: Jes 43,1

Gott sagt: „Ich habe Dich bei deinem Namen gerufen, Du bist mein!“


Hast Du auch Freunde bei Facebook? Bei mir sind es locker mehr als hundert. Aber manchmal frage ich mich: wie gut kenne ich eigentlich alle, die mit mir befreundet sein wollen? Es ist super, wenn man so viele Freunde hat.  Das fordert mich aber auch heraus, möglichst gute Selfies zu posten und „Likes“ zu sammeln. Außerdem vergesse ich nie wieder einen Geburtstag, schließlich werde ich automatisch daran erinnert. Bei so vielen Leuten kann man aber auch schnell mal den Überblick verlieren: Wer ist mir eigentlich wirklich wichtig? Wem vertraue ich die Dinge an, die ich unter keinem #hashtag posten kann und die auf kein Profil passen?

Nehmen wir uns für den neuen Monat doch einmal vor, die Menschen herauszufinden, denen ich wirklich alles sagen kann und die mir trotzdem ihr „Like“ geben. Einer, auf den das auf jeden Fall hundertprozentig zutrifft, ist Gott. Er kennt meinen Namen, er weiß, wie es mir geht und was mich beschäftigt. Ihm kann ich auch alles sagen. Und vor allem: Sein „Daumen“ ist immer hoch: Er steht zu mir. Und garantiert auch zu Dir!

Jakob Ohm

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Monatsmotto Februar 2017

„Hang in – gib nicht auf, auch wenn es schwierig wird!“

Bibelstelle: 1 Könige 19,7

„Iss, sonst ist der Weg zu weit für dich!“


Einfach mal gar nichts tun! – Zwischen Schule, Freunde treffen, Fußball und vielleicht sogar noch einem Nebenjob ist das manchmal eine echte Wohltat. Dann kann man Kraft tanken und wieder weitermachen. Aber kennt ihr auch das Gefühl, wenn sich diese „Power“ einfach nicht mehr einstellen will? Dann kann aus dem kurzen „mal gar nichts machen“ schnell ein „den Kopf hängen lassen“ werden. In der Bibel können wir die Geschichte eines Propheten lesen, der einfach keine Lust mehr aufs Weitermachen hat. In diesem Moment wird ihm von Gott ein Engel geschickt, der ihm etwas zu Essen und zu Trinken gibt und ihm sagt: Gott will, dass du deinen Weg schaffst und nicht vorher aufgibst. Vielleicht können wir in diesem Monat mal die Augen und Ohren offen halten nach Leuten, denen wir etwas geben können, damit sie ihren Weg besser schaffen. Wenn es auch nicht gleich etwas zu essen ist, dann aber vielleicht ein gutes Wort. Denn dieser Engel können wir alle sein.

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Monatsmotto Dezember 2016

„Do your best! – Sei mit vollem Einsatz und Freude bei der Sache!“

Bibelstelle: Mt 6,21

„Wo Dein Schatz ist, da ist auch Dein Herz“


„Du musst wissen, was du willst!“ – „Sei zielstrebig!“– „Mach‘ dir Pläne für dein Leben!“ Solche oder ähnliche Sätze, die aus Ratgebern oder von Karrierecoaches stammen könnten, hat jeder von uns bestimmt schon häufiger gehört. Damit unser Leben gelingt und erfolgreich ist müssen wir konkrete Ziele haben und diese konsequent verfolgen. So weit, so gut. Jedoch fehlt bei diesen Empfehlungen etwas Wesentliches. Unser Bibelwort für diesen Monat gibt uns einen Hinweis darauf: Es stammt aus dem „Buch der Sprichwörter“, einer Sammlung von Lebensweisheiten aus dem Alten Testament. Diese Schrift will den Menschen Orientierung und Richtung für den Lebensalltag bieten. Wie damals besitzt unser Bibelwort auch heute noch Gültigkeit: Es erinnert daran, wie wichtig es ist, bei den eigenen Plänen und Lebensentscheidungen den Rat von Mitmenschen einzuholen. Das klingt erstmal selbstverständlich, macht aber den Unterschied aus: Denn wir wissen wie schwierig es sein kann, jemanden um Rat zu frage – vielleicht weil wir fürchten, dass uns der Ratschlag verunsichern könnte. Die Weisheit aus dem „Buch der Sprichwörter“ besitzt aber auch noch eine tiefere, geistliche Dimension: Viele von uns haben bestimmt schon die Erfahrung gemacht, dass wir durch andere Menschen ganz neue, überraschende Einsichten erhalten haben – so als ob es einen tieferen Sinn gehabt hätte, dass sie gerade in diesem Moment für uns da waren. Diese Begegnungen können uns auch die Nähe Gottes spüren lassen: Gott spricht nicht nur im Gebet zu uns, sondern er stellt uns auch Menschen zur Seite. Vertrauen wir diesen Menschen und vertrauen wir auf Gott, der uns als Ratgeber auf dem Lebensweg begleiten will!

 

 

 

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Monatsmotto November 2016

Make the difference – Große Ziele können wir nur gemeinsam erreichen

Bibelstelle: Sprüche 15,22


„Du musst wissen, was du willst!“ – „Sei zielstrebig!“– „Mach‘ dir Pläne für dein Leben!“ Solche oder ähnliche Sätze, die aus Ratgebern oder von Karrierecoaches stammen könnten, hat jeder von uns bestimmt schon häufiger gehört. Damit unser Leben gelingt und erfolgreich ist müssen wir konkrete Ziele haben und diese konsequent verfolgen. So weit, so gut. Jedoch fehlt bei diesen Empfehlungen etwas Wesentliches. Unser Bibelwort für diesen Monat gibt uns einen Hinweis darauf: Es stammt aus dem „Buch der Sprichwörter“, einer Sammlung von Lebensweisheiten aus dem Alten Testament. Diese Schrift will den Menschen Orientierung und Richtung für den Lebensalltag bieten. Wie damals besitzt unser Bibelwort auch heute noch Gültigkeit: Es erinnert daran, wie wichtig es ist, bei den eigenen Plänen und Lebensentscheidungen den Rat von Mitmenschen einzuholen. Das klingt erstmal selbstverständlich, macht aber den Unterschied aus: Denn wir wissen wie schwierig es sein kann, jemanden um Rat zu frage – vielleicht weil wir fürchten, dass uns der Ratschlag verunsichern könnte. Die Weisheit aus dem „Buch der Sprichwörter“ besitzt aber auch noch eine tiefere, geistliche Dimension: Viele von uns haben bestimmt schon die Erfahrung gemacht, dass wir durch andere Menschen ganz neue, überraschende Einsichten erhalten haben – so als ob es einen tieferen Sinn gehabt hätte, dass sie gerade in diesem Moment für uns da waren. Diese Begegnungen können uns auch die Nähe Gottes spüren lassen: Gott spricht nicht nur im Gebet zu uns, sondern er stellt uns auch Menschen zur Seite. Vertrauen wir diesen Menschen und vertrauen wir auf Gott, der uns als Ratgeber auf dem Lebensweg begleiten will!

 

 

 

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Monatsmotto Oktober 2016

„Celebrate!Freu dich über den Erfolg des anderen wie über den eigenen!

 

Bibelstelle: Röm 12,15
„Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden.“


Froh zu sein und sich zu freuen gehört selbstverständlich zu unserem Glauben dazu. Wenn Paulus an die Christen in Rom schreibt: „Freut euch mit den Fröhlichen“, dann meint er auch, dass wir anderen ihre Freude gönnen sollen. Freuen wir uns mit ihnen über alles, was ihnen Freude macht. Und wir Christen haben allen Grund zur Freude! Wir glauben an einen Gott, der uns liebt mit einer Liebe, die niemals aufhört.

Der Satz des Paulus geht aber noch weiter: „… und weint mit den Weinenden!“ In unserem Leben gibt es nicht nur die fröhliche, die schöne und sonnige Seite, sondern auch die andere, die traurige, die dunkle. Das Weinen hat in unserer Gesellschaft einen viel schwierigeren Stand als unsere Fröhlichkeit. Wer will schon vor anderen seine Trauer, seine Wut oder Ohnmacht mit Tränen zeigen? Weinen ist mitunter sehr schwierig, wenn alle so tun, als wären sie immer gut drauf. Deshalb tut diese Aufforderung des Paulus erst einmal gut. Sie gesteht uns zu, dass auch wir weinen dürfen. Gerade als Christen haben wir Grund, das Weinen nicht zu verdrängen. Jedes Mal, wenn wir ein Kreuz sehen – wo auch immer – erinnert es uns, dass unser Gott ein Gott ist, der mit Jesus gelitten hat, mit geweint und mit gestorben ist. Deshalb ist Gott unser Weinen und unsere Traurigkeit nicht fremd. Er ist ein Gott, der mit uns mit weint, während er uns gleichzeitig in seine Arme schließt.

In diesem Monat sind wir eingeladen, uns mit den fröhlichen Menschen in unserem Umfeld zu freuen, aber ebenso jenen beizustehen, denen es vielleicht schlecht geht, die es schwer haben und einsam sind. Wie gut tut jemand, egal ob Eltern, Mitschüler, Freundin oder Freund, die Zeit für uns haben und uns zuhören, die mit-fühlen, mit-leiden und mit-weinen, und wir spüren dürfen: Ich bin jetzt nicht allein. Und wir können darauf vertrauen, Gott an unserer Seite zu haben.


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Monatsmotto September 2016

Take care of! – Behandle alle mit Respekt, jeder ist wichtig.

Bibelstelle: Gal 3,28
„Es gibt nicht mehr Juden und Griechen, nicht Sklaven und Freie, nicht Mann und Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.“

Vor kurzem fand in Krakau/Polen der Weltjugendtag statt. Einige von uns hatten die Möglichkeit, an diesem großen Treffen teilzunehmen und verbrachten eine beeindruckende und ereignisreiche Woche: Mehr als anderthalb Millionen Jugendliche aus aller Welt versammelten sich zu Gottesdiensten, Katechesen, Musikfestivals und zur Begegnung mit Papst Franziskus. Alle beteten und feierten gemeinsam, es entstand eine riesige Gemeinschaft der Gläubigen. In unzähligen Begegnungen und Momenten verwirklichte sich das, was Paulus damals der christlichen Gemeinde in Galatien verkündet hatte: Vor Gott sind alle Menschen gleich, egal welcher Herkunft sie auch sind, alle sind eins in Christus. Diese Einheit in Christus war unter uns allen spürbar und erfahrbar, sie zeigten sich in Begeisterung, Offenheit und großem Respekt füreinander. Paulus hätte am Weltjugendtag seine Freude gehabt! Aber diese Erfahrung gilt nicht nur für außergewöhnliche Veranstaltungen, sondern sollte auch unseren normalen Alltag prägen: Alle Menschen gleich und respektvoll behandeln, egal ob wir sie besonders mögen, oder ob sie uns gerade mal wieder nerven… Nehmen wir uns in diesem Monat das Anliegen des Paulus zu Herzen. Take care of!