das jugendsoziale Netzwerk in Mittel- und Osteuropa

socioMovens Slovensko

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Schon dreimal organisierten die slowakischen Mitglieder von socioMovens e.V. eine jugendsoziale Projektwoche in ihrer Heimat. Im Herbst 2015 steht nun sogar die vierte Woche an, bei der es zum zweiten Mal nach Kysak geht: Der Beginn einer Tradition …

Nach einem erfolgreichen Start in die Pilotphase organisierte die Kommende Dortmund und ihre Stiftung vom 22. bis 27. April 2013 eine weitere Projektwoche mit 22  Schülerinnen und Schülern in Spišská Kapitula. Diesmal ging es um das „Stärken des eigenen sozialen Bewusstsein“. Neben der inhaltlichen Arbeit, standen Besuche in einer Romasiedlung, in einem Rekuperationshaus sowie in einem Kinderheim im Mittelpunkt der Tage. Wichtig war auch das gemeinschaftliche Zusammenleben, das durch Gebet und Reflexion eine besondere Tiefe erfuhr. Es herrschte eine besondere gegenseitige Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, die den Schülerinnen und Schülern auch als Impuls diente die Scheuklappen, die uns die alltägliche Routine allzu häufig auferlegt, abzunehmen und die eigene Umwelt intensiv wahrzunehmen und mitzugestalten. Die gemeinsam gemachten Erfahrungen – im Miteinander und im Gebet – für die Jugendlichen wurden zu Zeichen für ein bewussteren Lebensstil der gegenseitigen Rücksichtnahme, den sie auch in Zukunft zu leben versuchen. Einige Impressionen der Jugendlichen zur Projektwoche:

„Mir ist es wichtig die Welt mit den Augen der Anderen zu erfahren. So kann ich mein soziales Bewusstsein wiedererwecken. Dabei haben mir die Tage geholfen“

„Schon mit kleinen Dingen kann ich andere trösten. Deswegen denke ich viel über Leute nach, die unsere Liebe brauchen. Ich möchte ihnen Hoffnung schenken.“

„Ich werde von dieser Woche sprechen und meiner Familie erzählen, damit auch andere Liebe schenken lernen und das Leben der Andere besser wird, sodass am Ende eine große Familie entsteht, weil das im Leben das Schönste ist!“

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Etwa ein halbes Jahr später, vom 7. bis 12. Oktober 2013, fand eine weitere Sozialprojektwoche mit 22 Schüler/innen aus Giraltovce unter dem Motto „Soziales Bewusstsein: Probleme in unserer Stadt, im Land und in der Welt“ in Kysak statt. Einige Programmpunkte konnten dabei aus dem Frühjahrsprogramm übernommen werden. Aufgrund der neuen Thematik kamen aber auch neue Exkursionen (wie etwa in ein Kinder-Krankenhaus) und inhaltliche Übungen dazu. Bewährt war hingegen bereits das „Rahmenprogramm“ des geistlichen und sozialen Zusammenlebens, bei dem auch dieses Mal wieder ein besonderes Gefühl der Gemeinschaft entstandt.

Das galt natürlich auch klassenübergreifend, als die Jugendlichen aus Giraltovce am Ende der Woche auf die „Alumni“ der ersten Projekttage trafen. Schon schnell merkten die Jugendlichen wie viele Erfahrungen sie dabei miteinander teilen konnten und wie verbunden sie sich durch das ähnliche Erleben einer solchen Projektwoche fühlten.

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Umso größer war deshalb die Freude, als es Anfang 2015 bei der dritten Projektwoche in der Slowakei erneut zu einem Zusammentreffen der „Alten“ und „Neuen“ kam. Diesmal fanden die sozialethischen Tage vom 13.-18. April in Ruzomberok statt, wo sich etwa 20 Schülerinnen und Schüler mit der Thema „Christ-Sein in der heutigen Gesellschaft“ auseinandersetzten. Am Ende der Tage wurden dann alle slowakischen Teilnehmer/innen zu dem gemeinsamen Cross Cultural Youth Meeting nach Berlin eingeladen.

Kurz nach den gemeinsamen Tagen nahe der deutschen Bundeshauptstadt kommt es dann schließlich im September schon zur vierten Projektwoche von socioMovens@Slowakei. Die besten Voraussetzungen für eine langfristige Etablierung des Konzeptes im Land und ein nachhaltiges Engagement in, mit und für die Gesellschaft vor Ort.

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