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Author Archives: Joel Hunold

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Monatsmotto Mai‘ 19

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„Ich habe Hoffnung!“ (nach dem Lied „I’ve got Hope“ von Gen Verde)

Bibelvers: 1 Petr 3,16

„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die euch erfüllt.“

Impuls:
„Was möchte ich eigentlich in meinem Leben erreichen?“ – Diese Frage hast Du dir mit Sicherheit auch schon gestellt. Und Du wirst festgestellt haben: es gibt darauf ganz verschiedene Antworten. Da spielen z.B. Vorstellungen über den zukünftigen Beruf eine Rolle, den Ort wo ich leben will aber auch persönliche Themen, wie die Frage nach Familie und echten Freundschaften. Oder anders gesagt: Was ist deine Hoffnung für dein Leben, was gibt dir Kraft?

Wenn wir unsere Träume vom Leben mit anderen Menschen teilen, dann entsteht eine tragfähige Gemeinschaft. Kennst Du solche Menschen, mit denen Du deine Hoffnungen und Träume teilen kannst? Es lohnt sich, offen für diese Begegnungen zu sein. Vielleicht machen wir durch das Teilen unserer Hoffnungen sogar eine Erfahrung mit Jesus, der uns eine tiefe Hoffnung für unser Leben geben will.

Jakob Ohm

YouTube-Video „I’ve Got Hope“ von Gen Verde

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Monatsmotto April’19

„It’s your choice“ (Aus dem Lied „On the other side“ von Gen Verde)

Bibelvers: Gal 5,1

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit.“

Impuls:
Bist Du eher ein Mensch, der lange nachdenkt, bevor er Dinge entscheidet oder vertraust Du lieber Deinem Gefühl und triffst Bauch-Entscheidungen? Es lohnt sich jedenfalls, mal in sich hinein zu horchen und sich bewusst zu werden, zu welchem Vorgehen man eher tendiert. Wissenschaftler haben neulich herausgefunden, dass jeder Mensch täglich über 2.000 Entscheidungen trifft, die meisten davon sogar unbewusst. Ich finde, diese riesige Zahl macht nochmal bewusst, dass es zum Menschsein gehört, sich zu entscheiden, und dass diese Freiheit der Wahl ein großes Geschenk ist. Damit wir der alltäglichen Herausforderung der vielen Entscheidungen gewachsen sind, ist es gut, eine große und grundsätzliche Entscheidung zu treffen: die Entscheidung für Respekt vor den Anderen, für Wohlwollen und ein friedliches Miteinander – kurz gesagt: für die Liebe. Daran soll man uns als Christen erkennen. Wenn ich auf diesem Fundament stehe, dann werden alle anderen Entscheidungen in eine gute Richtung gehen. Probier es doch direkt mal aus: It’s your Choice!

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Monatsmotto März

„Stimme der Wahrheit sein“

Bibelvers: 1 Joh 3, 18

„Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.“

Impuls:
Lag Dir schonmal etwas auf dem Herzen und Du wusstest nicht, wie Du es dem anderen sagen sollst? Die Wahrheit zu sagen, ohne mein Gegenüber zu verletzten oder zu beschämen, kann manchmal eine echte Gratwanderung sein. Dann kann es gut tun, sich immer wieder selbst zu sagen, dass „Wahrheit“ und „Liebe“ zusammengehören. Wahrheit ohne Liebe ist kalt und verletzend, Liebe ohne Wahrheit ist nicht aufrichtig. Das ist auch eine grundlegende Botschaft des Evangeliums. Es kommt also auf die Haltung an: wenn wir im Kleinen beginnen, den anderen Menschen ernst zu nehmen und ihm aufrichtig und liebevoll begegnen, dann können wir als Gemeinschaft auch eine neue und bessere Wirklichkeit schaffen, in der Liebe und Wahrheit ihren Platz haben und in der jeder Mensch wachsen kann. Dann erfahren wir vielleicht auch, was die Bibel an anderer Stelle sagt:  „Die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh 8,32). Dann können  wir auch die „großen“ Wahrheiten wie etwa die drängenden sozialen Ungerechtigkeiten oder ökologischen Probleme konstruktiv ansprechen und zu ihrem Recht verhelfen. Wäre das nicht ein guter Vorsatz für die Fastenzeit: der Wahrheit eine Stimme geben – aber in Liebe!

Jakob Ohm

YouTube Video „Voz de la verdad“ von Gen Verde