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Author Archives: Joel Hunold

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Monatsmotto März

„Stimme der Wahrheit sein“

Bibelvers: 1 Joh 3, 18

„Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.“

Impuls:
Lag Dir schonmal etwas auf dem Herzen und Du wusstest nicht, wie Du es dem anderen sagen sollst? Die Wahrheit zu sagen, ohne mein Gegenüber zu verletzten oder zu beschämen, kann manchmal eine echte Gratwanderung sein. Dann kann es gut tun, sich immer wieder selbst zu sagen, dass „Wahrheit“ und „Liebe“ zusammengehören. Wahrheit ohne Liebe ist kalt und verletzend, Liebe ohne Wahrheit ist nicht aufrichtig. Das ist auch eine grundlegende Botschaft des Evangeliums. Es kommt also auf die Haltung an: wenn wir im Kleinen beginnen, den anderen Menschen ernst zu nehmen und ihm aufrichtig und liebevoll begegnen, dann können wir als Gemeinschaft auch eine neue und bessere Wirklichkeit schaffen, in der Liebe und Wahrheit ihren Platz haben und in der jeder Mensch wachsen kann. Dann erfahren wir vielleicht auch, was die Bibel an anderer Stelle sagt:  „Die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh 8,32). Dann können  wir auch die „großen“ Wahrheiten wie etwa die drängenden sozialen Ungerechtigkeiten oder ökologischen Probleme konstruktiv ansprechen und zu ihrem Recht verhelfen. Wäre das nicht ein guter Vorsatz für die Fastenzeit: der Wahrheit eine Stimme geben – aber in Liebe!

Jakob Ohm

YouTube Video „Voz de la verdad“ von Gen Verde

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Monatsmotto Februar

„Break the chain!“

Bibelvers: Joh 4, 16-18

„Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. … Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.“

Impuls:
Freiheit – was für ein großes Wort! Viele Menschen sagen, Freiheit ist das wichtigste im Leben. Doch was heißt es eigentlich, wirklich „frei“ zu sein? Ich glaube, es heißt mehr als einfach nur tun und lassen können, was man will. Es heißt auch mehr, als möglichst viel Freizeit zu haben – so verlockend das auch sein mag. Vielleicht müssen wir erstmal erkennen, was uns unfrei macht: wenn ich meinen Nächsten als Rivalen oder als Bedrohung sehe, dann bindet mich das wie eine Kette. Wir sind also eingeladen, unsere Sicht auf den Anderen zu verändern und ihm Gutes zu tun und zu wünschen. Dadurch werden sich die inneren Blockaden aus Angst und Furcht auflösen. So bekommt Freiheit einen viel tieferen Sinn. Gott schenkt uns dann Freiheit, die von innen kommt und nach außen strahlt. Ich kann dann zum Andern sagen: „Ich fürchte Dich nicht, weil ich Dich liebe!“. Das ist der Blick, den Gott auf uns hat. Wir sind eingeladen, das zu erkennen und es ihm gleichzutun. So können wir es schaffen, wie Gen Verde singt: „Break the Chain!“

Jakob Ohm

YouTube Video „Break the Chain“ von Gen Verde

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Monatsmotto Januar’19

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“Start Now!”

Bibelvers: Mt 25, 35-36

„Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“

Impuls:

Der Anfang eines neuen Jahres ist immer auch die Zeit der guten Vorsätze. Jeder kennt es: man setzt sich hohe Ziele aber schon nach wenigen Wochen erinnert man sich kaum noch daran. Vielleicht liegt das daran, dass diese Ziele oft nicht wirklich konkret sind oder durch einen Idealzustand in ferner Zukunft überhöht werden. Dann stellt sich am Ende des Jahres immer wieder die Frage: was ist eigentlich von meinen großen Plänen geblieben?

Die Bibel gibt uns einen großartigen Wegweiser für Veränderungen, die im Hier und Jetzt anfangen und die am Ende wirklich zählen. Vielleicht ergeht es uns irgendwann wie den Zuhörern Jesu, die gar nicht gemerkt haben, dass sie durch diese konkreten Taten der Nächstenliebe ihm selbst begegnen können. Wir dürfen uns aber darauf verlassen, dass diese Taten am Ende den wichtigen Unterschied machen werden. Also machen wir es konkret und fangen an, immer wieder neu mit Liebe und Barmherzigkeit auf alle Menschen zuzugehen: Start Now!

Jakob Ohm