das jugendsoziale Netzwerk in Mittel- und Osteuropa

Author Archives: Joel Hunold

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Monatsmotto November‘ 19

„Play fair – Sei ehrlich mit Dir und mit den Anderen!“

Bibeltext: Ps 51,12

„Schaffe mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen beständigen Geist.“

Impuls:
Es gibt viele Situationen, in denen wir den Anforderungen anderer gerecht werden müssen. Tests in der Schule oder an der Uni gehören dazu aber auch gesellschaftliche Erwartungen was Verhalten oder Aussehen angeht. Das muss gar nicht negativ sein, denn durch Regeln wird das Zusammenleben oft erst möglich. Und trotzdem: es ist wichtig, seinem Leben einen „roten Faden“ zu geben und nicht aus dem Auge zu verlieren, was man selbst im Herzen wünscht und hofft. Das zu erkennen ist oft gar nicht einfach. Es kann helfen, wenn wir es einüben in der Gemeinschaft mit anderen, die es gut mit uns meinen und denen wir unsere Wünsche ehrlich mitteilen können. So lernen wir, unserem Leben eine Richtung zu geben und eigene Akzente zu setzen, die dann nicht auf Kosten der anderen gehen sondern auch ihr Leben schöner und reicher machen können. Und weil wir uns dabei auch auf die Unterstützung Gottes verlassen dürfen, können wir mit dem uralten Gebet aus den Psalmen bitten:  „Schaffe mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen beständigen Geist!“. Wenn wir so leben, wird aus den „roten Fäden“ unseres Lebens ein schönes und tragfähiges Netz für alle.

Jakob Ohm
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Monatsmotto Oktober’19

Do your best – sei mit vollem Einsatz und Freude bei der Sache!

Bibelvers: Apg 20,35

„Geben ist seliger als nehmen.“

Impuls:
„Gib dein Bestes!“ – Solche Ratschläge gebrauchen wir immer wieder wenn es darum geht, jemanden vor einer großen Herausforderung zu motivieren. Aber was ist das eigentlich: unser „Bestes“? Ich glaube, hier geht es nicht darum etwas Materielles beizutragen. Vielmehr heißt es, dass wir
uns selbst hineingeben sollen in die Aufgaben, die wir jeden Tag zu bewältigen haben. Sich selbst zu geben klingt vielleicht erstmal riskant und ungewohnt, aber es bringt uns in eine tiefe Verbindung mit den Anderen. Das Gute, das in jedem von uns ist, sollen wir nicht für uns behalten sondern zum Wohl unserer Mitmenschen einbringen. Wenn wir so leben, werden wir auch Verbündete finden, die mit uns ihre Talente und Fähigkeiten teilen und zusammen Großes bewegen wollen.  Gehen wir also das Risiko ein und „verschenken“ uns an die Anderen – dann können wir nur gewinnen!

Jakob Ohm

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Monatsmotto August‘ 19

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Sei ein Licht des Friedens! (Nach dem Lied „Accendi la pace“ von Gen Verde)

Bibelwort: Ps 34,15

„Suche Frieden und jage ihm nach!“

Impuls:

Man kann manchmal den Eindruck bekommen, dass wir in einer ziemlich kriegerischen und ruhelosen Welt leben. Das gilt für die großen Konfliktherde aber auch für unser Miteinander in der Gesellschaft, in der manchmal „jeder gegen jeden“ kämpft. Ich frage mich da: was ist eigentlich aus der großen Verheißung des Friedens geworden, von der wir in der Bibel hören? Das Wort aus den Psalmen kann uns da vielleicht eine Richtung geben: wenn ich wirklich Frieden schaffen will, dann fange ich bei mir an. Frieden ist dann mehr, als nur der Verzicht auf Gewalt. Er ist eine Lebenshaltung, in der ich den Anderen wohlwollend begegne und sie als wertvolle Menschen achte, besonders auch die Armen und Benachteiligten. Das ist manchmal schwer, aus eigener Kraft zu schaffen. Deshalb muss ich mir Verbündete auf diesem Weg suchen. Ein Verbündeter, der uns dabei immer unterstützt, ist Gott selbst. Mit einem uralten Gebet können wir uns an ihn wenden: „Herr, mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens!“. So werden wir zu leuchtenden Lichtern in einer oft friedlosen Welt.

Jakob Ohm

YouTube Video „Accendi la pace“ by GenVerde