das jugendsoziale Netzwerk in Mittel- und Osteuropa

Author Archives: Joel Hunold

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Monatsmotto Dezember‘ 19

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„Hang in – Gib nicht auf, auch wenn es schwierig wird!“

Schriftwort: Jes: 40,29

„Den Müden gibt er Kraft und die Erschöpften macht er stark!“

Impuls:
Manchmal ist die Versuchung sehr groß, ständig in den Tag hinein zu leben und einfach dauerhaft im „Relax“-Modus zu sein. Papst Franziskus hat dazu neulich an uns junge Menschen etwas Faszinierendes gesagt: „Liebe junge Menschen, verzichtet nicht auf das Beste an eurer Jugend, beobachtet das Leben nicht von einem Balkon aus. Verwechselt das Glück nicht mit einem Sofa und verbringt nicht euer ganzes Leben vor einem Bildschirm. Setzt etwas aufs Spiel, auch wenn ihr Fehler machen werdet. Seid nicht bloße Überlebende mit einer narkotisierten Seele und schaut nicht die Welt an, als ob ihr Touristen wärt. Lasst von euch hören! Lebt! Widmet euch dem Besten des Lebens! Öffnet die Käfigtür und fliegt hinaus! Geht bitte nicht schon vorzeitig in den Ruhestand.“ Ich finde: Dem ist nichts hinzuzufügen. Lasst es uns ausprobieren!

Jakob Ohm

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Monatsmotto November‘ 19

„Play fair – Sei ehrlich mit Dir und mit den Anderen!“

Bibeltext: Ps 51,12

„Schaffe mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen beständigen Geist.“

Impuls:
Es gibt viele Situationen, in denen wir den Anforderungen anderer gerecht werden müssen. Tests in der Schule oder an der Uni gehören dazu aber auch gesellschaftliche Erwartungen was Verhalten oder Aussehen angeht. Das muss gar nicht negativ sein, denn durch Regeln wird das Zusammenleben oft erst möglich. Und trotzdem: es ist wichtig, seinem Leben einen „roten Faden“ zu geben und nicht aus dem Auge zu verlieren, was man selbst im Herzen wünscht und hofft. Das zu erkennen ist oft gar nicht einfach. Es kann helfen, wenn wir es einüben in der Gemeinschaft mit anderen, die es gut mit uns meinen und denen wir unsere Wünsche ehrlich mitteilen können. So lernen wir, unserem Leben eine Richtung zu geben und eigene Akzente zu setzen, die dann nicht auf Kosten der anderen gehen sondern auch ihr Leben schöner und reicher machen können. Und weil wir uns dabei auch auf die Unterstützung Gottes verlassen dürfen, können wir mit dem uralten Gebet aus den Psalmen bitten:  „Schaffe mir, Gott, ein reines Herz und gib mir einen neuen beständigen Geist!“. Wenn wir so leben, wird aus den „roten Fäden“ unseres Lebens ein schönes und tragfähiges Netz für alle.

Jakob Ohm
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Monatsmotto Oktober’19

Do your best – sei mit vollem Einsatz und Freude bei der Sache!

Bibelvers: Apg 20,35

„Geben ist seliger als nehmen.“

Impuls:
„Gib dein Bestes!“ – Solche Ratschläge gebrauchen wir immer wieder wenn es darum geht, jemanden vor einer großen Herausforderung zu motivieren. Aber was ist das eigentlich: unser „Bestes“? Ich glaube, hier geht es nicht darum etwas Materielles beizutragen. Vielmehr heißt es, dass wir
uns selbst hineingeben sollen in die Aufgaben, die wir jeden Tag zu bewältigen haben. Sich selbst zu geben klingt vielleicht erstmal riskant und ungewohnt, aber es bringt uns in eine tiefe Verbindung mit den Anderen. Das Gute, das in jedem von uns ist, sollen wir nicht für uns behalten sondern zum Wohl unserer Mitmenschen einbringen. Wenn wir so leben, werden wir auch Verbündete finden, die mit uns ihre Talente und Fähigkeiten teilen und zusammen Großes bewegen wollen.  Gehen wir also das Risiko ein und „verschenken“ uns an die Anderen – dann können wir nur gewinnen!

Jakob Ohm