das jugendsoziale Netzwerk in Mittel- und Osteuropa

Author Archives: Joel Hunold

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Monatsmotto Dezember‘ 19

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Motto: “Sei ein Licht für Deine Stadt!”

Bibelvers: Jer 29,7

„Suchet das Wohl der Stadt, in die ich euch geführt habe und betet fürsie. Denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl.“

Impuls:

Stell Dir vor, Du hast einen Gast und möchtest ihm deine Stadt zeigen.Wo würdest Du anfangen und wohin würdest Du mit ihm gehen? Wahrscheinlichfallen Dir auf Anhieb ein paar Orte ein, an denen Du gerne bist und die gut„vorzeigbar“ sind. Bestimmt gibt es aber auch Orte, um die Du lieber einengroßen Bogen machen würdest: ein dreckiger Fluss, ein verfallener Plattenbau,eine dunkle Gasse… Diese „dunklen Seiten“ der Stadt sind oft ein Ort derHoffnungslosigkeit. Sie zu meiden erscheint da zunächst als ein natürlicherReflex. Was würde sich aber verändern, wenn wir sie als eine Herausforderungansehen, die wir kreativ gestalten können, wenn wir uns Gleichgesinnte suchenund diese Orte etwas lebenswerter machen? Wir verändern dann nicht nur dieAtmosphäre in unserem Umfeld, sondern geben auch den Menschen, die dort LebenHoffnung. Wir sind eingeladen, Verantwortung zu übernehmen für unseren Lebensraum und ein Licht für alle zu sein, die an den Schattenseiten unsererStädte leben.

Jakob Ohm
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Monatsmotto November’18

Motto: “Turn it up!”

Bibelvers: 1 Petr 3,15

„Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der von euch Rechenschaft
verlangt über die Hoffnung die euch erfüllt.“

Impuls

Vielleicht kennst Du auch diese Situation: Man schaltet den Fernseher ein und bekommt
den Eindruck, dass nur schlechtes in der Welt passiert. Die Bilder von Kriegen, Hungersnöten
und Naturkatastrophen erreichen uns täglich und können schnell einen Eindruck der
Hilflosigkeit hinterlassen. Die Frage kommt auf: „Was kann ich kleines Licht schon in dieser
Welt voll Ungerechtigkeit bewirken?“
Ich denke, die beste Antwort darauf ist, wenn wir uns auf all das Gute besinnen, das in
uns ist. Die Hoffnung, dass die Welt besser werden kann, kann dann schon der Anfang
einer Entwicklung sein. Denn wer Hoffnung hat, lebt anders. Die Hoffnung auf ein gerechtes
Miteinander und einen achtsamen Umgang mit unserer Welt ist an sich schon eine
Botschaft, die gehört werden muss und die Licht in die Welt bringt. Also trauen wir uns
und fangen wir direkt damit an!
Jakob Ohm

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Monatsmotto Oktober ’18

Motto: „Ich glaube an das „Wir!“ (Gen Verde: Credo nel Noi)

Bibelvers:  Eph 4,3

„Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält“ (Eph 4,3) .

Impuls

Wer hat sich nicht schon einmal davon geträumt, ein „Superheld“ zu sein – einer, der wie Batman mit Intelligenz und übernatürlichen Kräften das Böse besiegt.   Aber so „super“ wir uns manchmal auch fühlen mögen: Jeder von uns hat Stärken, aber auch Schwächen. Und wir müssen auch gar keine Superhelden sein.  Die „Helden des Alltags“ sehen nämlich meistens anders aus als die Superhelden aus dem Kino: es sind Menschen, die nicht ständig um sich selbst kreisen, sich selbst in Szene setzen und im Mittelpunkt stehen müssen, sondern den anderen im Blick haben und sich um ein gutes Miteinander bemühen. Die darum wissen: gemeinsam sind wir stark. Nicht ICH, sondern WIR.

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Wenn wir gemeinsame den Fluss durchqueren, können uns die Krokodile nicht fressen.“  Dann können wir das Böse nicht nur besiegen, sondern auch viel Gutes tun. Dann können wir mit Gen Verde singen: „Ich glaube an das WIR!“

Peter Klasvogt