das jugendsoziale Netzwerk in Mittel- und Osteuropa

Author Archives: Joel Hunold

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Monatsmotto Oktober ’18

Motto: „Ich glaube an das „Wir!“ (Gen Verde: Credo nel Noi)

Bibelvers:  Eph 4,3

„Bemüht euch, die Einheit des Geistes zu wahren durch den Frieden, der euch zusammenhält“ (Eph 4,3) .

Impuls

Wer hat sich nicht schon einmal davon geträumt, ein „Superheld“ zu sein – einer, der wie Batman mit Intelligenz und übernatürlichen Kräften das Böse besiegt.   Aber so „super“ wir uns manchmal auch fühlen mögen: Jeder von uns hat Stärken, aber auch Schwächen. Und wir müssen auch gar keine Superhelden sein.  Die „Helden des Alltags“ sehen nämlich meistens anders aus als die Superhelden aus dem Kino: es sind Menschen, die nicht ständig um sich selbst kreisen, sich selbst in Szene setzen und im Mittelpunkt stehen müssen, sondern den anderen im Blick haben und sich um ein gutes Miteinander bemühen. Die darum wissen: gemeinsam sind wir stark. Nicht ICH, sondern WIR.

Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Wenn wir gemeinsame den Fluss durchqueren, können uns die Krokodile nicht fressen.“  Dann können wir das Böse nicht nur besiegen, sondern auch viel Gutes tun. Dann können wir mit Gen Verde singen: „Ich glaube an das WIR!“

Peter Klasvogt

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Monatsmotto September ’18

„No one is a stranger to me – Niemand ist mir ein Fremder

Bibelvers: Gal 3,26

“Ihr seid alle Kinder Gottes.”

Impuls:

Letzten Monat haben wir uns mit 130 Jugendlichen aus sieben Ländern in Budapest getroffen. Vielleicht warst Du auch dabei? Am Anfang waren wir uns fremd: so viele neue Gesichter und verschiedene Sprachen. Eine Szene ist mir aber besonders im Gedächtnis geblieben: nach ein paar Tagen sangen wir alle zusammen mit der internationalen Band Gen Verde dieses Lied: No one is a stranger to me – Niemand ist mir ein Fremder! Dabei wurde mir deutlich: dem Anderen offen und freundlich zu begegnen ist eine Haltung, die unser Leben prägen soll. Dann wachsen echte Beziehungen und wir können uns selbst und die anderen als „Kinder Gottes“ wertschätzen und respektieren. So wirkt auch die Erfahrung aus Budapest in uns nach, wo aus Fremden Freunde wurden.

Jakob Ohm