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Category Archives: Monatsmotto

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Monatsmotto Februar

„Break the chain!“

Bibelvers: Joh 4, 16-18

„Wir haben die Liebe, die Gott zu uns hat, erkannt und gläubig angenommen. Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. … Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht.“

Impuls:
Freiheit – was für ein großes Wort! Viele Menschen sagen, Freiheit ist das wichtigste im Leben. Doch was heißt es eigentlich, wirklich „frei“ zu sein? Ich glaube, es heißt mehr als einfach nur tun und lassen können, was man will. Es heißt auch mehr, als möglichst viel Freizeit zu haben – so verlockend das auch sein mag. Vielleicht müssen wir erstmal erkennen, was uns unfrei macht: wenn ich meinen Nächsten als Rivalen oder als Bedrohung sehe, dann bindet mich das wie eine Kette. Wir sind also eingeladen, unsere Sicht auf den Anderen zu verändern und ihm Gutes zu tun und zu wünschen. Dadurch werden sich die inneren Blockaden aus Angst und Furcht auflösen. So bekommt Freiheit einen viel tieferen Sinn. Gott schenkt uns dann Freiheit, die von innen kommt und nach außen strahlt. Ich kann dann zum Andern sagen: „Ich fürchte Dich nicht, weil ich Dich liebe!“. Das ist der Blick, den Gott auf uns hat. Wir sind eingeladen, das zu erkennen und es ihm gleichzutun. So können wir es schaffen, wie Gen Verde singt: „Break the Chain!“

Jakob Ohm

YouTube Video „Break the Chain“ von Gen Verde

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Monatsmotto Dezember‘ 19

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Motto: “Sei ein Licht für Deine Stadt!”

Bibelvers: Jer 29,7

„Suchet das Wohl der Stadt, in die ich euch geführt habe und betet fürsie. Denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl.“

Impuls:

Stell Dir vor, Du hast einen Gast und möchtest ihm deine Stadt zeigen.Wo würdest Du anfangen und wohin würdest Du mit ihm gehen? Wahrscheinlichfallen Dir auf Anhieb ein paar Orte ein, an denen Du gerne bist und die gut„vorzeigbar“ sind. Bestimmt gibt es aber auch Orte, um die Du lieber einengroßen Bogen machen würdest: ein dreckiger Fluss, ein verfallener Plattenbau,eine dunkle Gasse… Diese „dunklen Seiten“ der Stadt sind oft ein Ort derHoffnungslosigkeit. Sie zu meiden erscheint da zunächst als ein natürlicherReflex. Was würde sich aber verändern, wenn wir sie als eine Herausforderungansehen, die wir kreativ gestalten können, wenn wir uns Gleichgesinnte suchenund diese Orte etwas lebenswerter machen? Wir verändern dann nicht nur dieAtmosphäre in unserem Umfeld, sondern geben auch den Menschen, die dort LebenHoffnung. Wir sind eingeladen, Verantwortung zu übernehmen für unseren Lebensraum und ein Licht für alle zu sein, die an den Schattenseiten unsererStädte leben.

Jakob Ohm
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Monatsmotto September ’18

„No one is a stranger to me – Niemand ist mir ein Fremder

Bibelvers: Gal 3,26

“Ihr seid alle Kinder Gottes.”

Impuls:

Letzten Monat haben wir uns mit 130 Jugendlichen aus sieben Ländern in Budapest getroffen. Vielleicht warst Du auch dabei? Am Anfang waren wir uns fremd: so viele neue Gesichter und verschiedene Sprachen. Eine Szene ist mir aber besonders im Gedächtnis geblieben: nach ein paar Tagen sangen wir alle zusammen mit der internationalen Band Gen Verde dieses Lied: No one is a stranger to me – Niemand ist mir ein Fremder! Dabei wurde mir deutlich: dem Anderen offen und freundlich zu begegnen ist eine Haltung, die unser Leben prägen soll. Dann wachsen echte Beziehungen und wir können uns selbst und die anderen als „Kinder Gottes“ wertschätzen und respektieren. So wirkt auch die Erfahrung aus Budapest in uns nach, wo aus Fremden Freunde wurden.

Jakob Ohm