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Tag Archives: Bibel

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Monatsmotto Januar’19

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“Start Now!”

Bibelvers: Mt 25, 35-36

„Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen.“

Impuls:

Der Anfang eines neuen Jahres ist immer auch die Zeit der guten Vorsätze. Jeder kennt es: man setzt sich hohe Ziele aber schon nach wenigen Wochen erinnert man sich kaum noch daran. Vielleicht liegt das daran, dass diese Ziele oft nicht wirklich konkret sind oder durch einen Idealzustand in ferner Zukunft überhöht werden. Dann stellt sich am Ende des Jahres immer wieder die Frage: was ist eigentlich von meinen großen Plänen geblieben?

Die Bibel gibt uns einen großartigen Wegweiser für Veränderungen, die im Hier und Jetzt anfangen und die am Ende wirklich zählen. Vielleicht ergeht es uns irgendwann wie den Zuhörern Jesu, die gar nicht gemerkt haben, dass sie durch diese konkreten Taten der Nächstenliebe ihm selbst begegnen können. Wir dürfen uns aber darauf verlassen, dass diese Taten am Ende den wichtigen Unterschied machen werden. Also machen wir es konkret und fangen an, immer wieder neu mit Liebe und Barmherzigkeit auf alle Menschen zuzugehen: Start Now!

Jakob Ohm

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Monatsmotto Dezember‘ 19

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Motto: “Sei ein Licht für Deine Stadt!”

Bibelvers: Jer 29,7

„Suchet das Wohl der Stadt, in die ich euch geführt habe und betet fürsie. Denn in ihrem Wohl liegt euer Wohl.“

Impuls:

Stell Dir vor, Du hast einen Gast und möchtest ihm deine Stadt zeigen.Wo würdest Du anfangen und wohin würdest Du mit ihm gehen? Wahrscheinlichfallen Dir auf Anhieb ein paar Orte ein, an denen Du gerne bist und die gut„vorzeigbar“ sind. Bestimmt gibt es aber auch Orte, um die Du lieber einengroßen Bogen machen würdest: ein dreckiger Fluss, ein verfallener Plattenbau,eine dunkle Gasse… Diese „dunklen Seiten“ der Stadt sind oft ein Ort derHoffnungslosigkeit. Sie zu meiden erscheint da zunächst als ein natürlicherReflex. Was würde sich aber verändern, wenn wir sie als eine Herausforderungansehen, die wir kreativ gestalten können, wenn wir uns Gleichgesinnte suchenund diese Orte etwas lebenswerter machen? Wir verändern dann nicht nur dieAtmosphäre in unserem Umfeld, sondern geben auch den Menschen, die dort LebenHoffnung. Wir sind eingeladen, Verantwortung zu übernehmen für unseren Lebensraum und ein Licht für alle zu sein, die an den Schattenseiten unsererStädte leben.

Jakob Ohm